Das Bike.
Serienbike war es genau einen Tag.
Fünf Teile sind noch die von 2020.
Rahmen, Gabel, Laufräder, Lenker, Vorbau. Alles andere ist im Lauf der Jahre geflogen — Schaltung komplett, Bremsen, Sattel, Stütze, Griffe, Reifen.
Getauscht wurde nichts aus Langeweile. Und es gibt ein Muster, das man auf den Fotos sieht: der Rahmen ist beige. Alles Bunte ist dazugekommen.
Jedes Teil
mit Absicht.
Tipp auf einen Punkt am Bike — oder wähl ein Bauteil. Was farbig markiert ist, war nicht ab Werk dran.
Chameleon AL
Was dran ist.
Elf von sechzehn Positionen sind nicht mehr die von 2020.
Wie ich es fahre.
Die Werte vom Ultrabike, 26. Juli 2026. Keine Empfehlung — nur das, was bei 1,81 m und 40 Kilometern Schwarzwald für mich funktioniert.
Warum noch Schlauch?
Ehrliche Antwort: weil ich nie umgestellt habe. Es hat funktioniert, also gab es keinen Anlass. Kein Milch-Nachfüllen, kein Felgenband, keine Sauerei in der Garage — und im Rennen weiß ich, woran ich bin.
Warum diese Pedale?
Die Shimano DX sind das älteste Teil am Bike. Ein Klickpedal aus meiner Anfangszeit, das nie kaputtgegangen ist. Es gibt leichtere — aber es gibt keinen Grund. Manche Sachen bleiben, weil sie halten.
Die Bremsscheiben
kommen von nebenan.
Trickstuff sitzt in Freiburg. Gut zwölf Kilometer vom Stadion in Kirchzarten entfernt, in dem das Ultrabike endet — und mitten in dem Gebiet, dessen Abfahrten die Scheiben bei mir aushalten müssen.
Der Name ist alemannisch: Dächle heißt „kleines Dach“ und meint die Fase am Rand des Reibrings. Kleines Detail, das beim Laufradeinbau hilft. Man muss schon aus der Ecke kommen, um ein Bauteil so zu nennen.
Ride or Die.
Der Sticker ist Programm. Was mit aufs Bike kommt, ist genauso bewusst gewählt wie das Bike selbst.
Fox Helm
Sitzt, vergisst man, schützt. Mehr muss er nicht.
Five Ten Trailcross
Clip-In. Passend zu Pedalen, die älter sind als die halbe Ausrüstung.
Der Sticker
Ride or Die. Klebt seit 2023 an jeder Startlinie mit.
Das beste Bike ist das, auf dem du fährst.
